Feuchtes Gemäuer: Mauerwerksdurchtrennung und chemische Injektionen

Eine der Methoden zur Behebung von aufsteigender Mauerfeuchte besteht in der Durchtrennung des feuchten Mauerwerks und Trockenlegung der feuchten Mauern durch Injizieren von chemischen/künstlichen Harzen; zusätzlich werden dafür entfeuchtende oder atmende Putze verwendet.

Diese Methoden haben alle eine Reihe von Vor- und Nachteilen, die zusammenfassend auf der Seite mit dem Thema "Mögliche Lösungen zur Behebung von aufsteigender Mauerfeuchte" behandelt werden.

Die größten Nachteile bei der Methode Mauerwerksdurchtrennung sind wie folgt:

  1. Invasiv, schmutz- und lärmintensiv (nicht durchführbar, wenn das Haus bewohnt ist). Erfordert Maurerarbeiten (Putz muss zunächst abgeschlagen werden, dann muss man einige Monate abwarten, bis die Mauer – zumindest oberflächlich – trocknet, um danach einen neuen Putz anbringen zu können.
  2. Danach müssen sämtliche Leitungen – sowohl Wasserrohre als auch elektrische Leitungen - unter Putz verlegt werden, um auch diese Teile zu isolieren).
  3. Verursacht Setzungsprobleme (oberhalb der Folie werden Keile in die Fuge eingeschoben und mit schrumpffreiem Mörtel aufgefüllt, um die Fuge so gut als möglich zu verschließen. Zwischen der Folie und dem Bereich unter der Fuge bleibt allerdings ein Leerraum und somit dient die Folie als Puffer).
  4. In erdbebengefährdeten Gebiete ungeeignet (die Mauerschnitttechnik ist in einigen Gegenden verboten, siehe Gründe unter Punkt 3).
  5. Unterhalb der Isolierfolie erfolgt keine Trocknung (die aufsteigende Bodenfeuchte wird durch die Isolierfolie an ihrer natürlichen Dynamik gehindert und nimmt zu; da sie keine Möglichkeit hat, nach oben zu entweichen, bahnt sie sich in der Höhe der Sesselleisten einen Weg und tritt dort umso vehementer auf.
  6. So entsteht am Unterteil der Mauer ein Ungleichgewicht und es kommt zu Kondensation im Inneren des Gebäudes).
  7. Methode sehr kostspielig (abgesehen von allen Unannehmlichkeiten aufgrund der langwierigen Arbeiten und der vollständigen Austrocknung der Mauern ist dieses System sehr kostspielig, besonders im Fall von Gebäuden mit Innenverkleidungen aus Ziegeln und besonderen Installationen).

Auch die Injektionsmethode mit chemischen/synthetischen Harzen bringt zahlreiche Nachteile mit sich. Diese Methode ist:

  1. Invasiv, schmutzintensiv und übelriechend (bei diesem System kann die Mauer nur von einer Seite bearbeitet werden, indem Löcher bis zu ¾ der Wandstärke in die Mauer gebohrt werden.
  2. Es wird ein chemisches/synthetisches Harz injiziert, das einen üblen Geruch hat, der sich längere Zeit im Raum breit macht). Es erfordert Maurerarbeiten (Putz muss zuerst abgeschlagen werden, danach muss man einige Monate abwarten, bis die Mauer – zumindest oberflächlich – trocknet, um danach einen neuen Putz anbringen zu können).
  3. Keine vollständige Trocknung garantiert (man injiziert in die Wand eine geschätzte Flüssigkeitsmenge, von der man annimmt, dass sie ausreicht, um die gesamte Wandstärke zu durchdringen
  4. Innerhalb der Mauern – insbesondere in altem Gemäuer bzw. in den Fugen von Porotonziegeln - sind aber immer etliche Fugen und Leerräumen vorhanden, aus denen die injizierte Flüssigkeit unkontrolliert entweichen kann.
  5. Da man nicht sieht, wo sich die Flüssigkeit innerhalb der Mauer verteilt, wird für die Arbeit vorbehaltlich unsichtbarer Mängel garantiert, was bedeutet, dass man für das, was man nicht sehen kann, auch nicht garantieren kann.
  6. Beschränkte Lebensdauer (man weiß nicht, wie lange dieses Harz dem Wasser Widerstand leistet, da es ein chemisches Produkt, das erst seit kurzem verwendet wird).
  7. Unter der chemischen Barriere erfolgt keine Trocknung (so wie bei der Mauerschnitttechnik beseitigt auch die chemische Barriere nicht das Problem der Feuchtigkeit am unteren Teil der Mauer: sie wird lediglich ab einer gewissen Höhe abgehalten.
  8. Durchführung nicht immer möglich und kostspielig (nicht in allen Fällen kann man mit Harz arbeiten, weil manche Mauern Hohlstellen aufweisen: es besteht das Risiko, dass das teure Material unkontrolliert in die Mauer eindringt; daher kann keine 100-prozentige Erfolgsgarantie geleistet werden kann).

Wenngleich die chemische Barriere eine Alternative zum Mauerschnitt darstellt, bringt sie dennoch einige Probleme mit sich.

Was hingegen die Entfeuchtungsputze betrifft (die nichts anderes als chemische Mörtel sind, bei denen der Putz viel atmungsaktiver ist als fertige Putzmischungen), sind diese keine endgültige Lösung zur Beseitigung von aufsteigender Mauerfeuchte, zumal das aus dem Boden aufsteigende Wasser auch die Bodensalze – zusammen mit den in den Baumaterialien enthaltenen Salzen - mit nach oben befördert, die dann die Atmungsfähigkeit des Putzes beeinträchtigen.

Der Unterschied zwischen einem normalen Putz und einem Entfeuchtungsputz liegt lediglich in der Porengröße des letzteren, die eine höhere Atmungsfähigkeit gestattet. Diese Mörtel beseitigen allerdings nicht das Problem der Salze, sondern verzögern es nur um einige Jahre, bevor sie erneut wieder an der Oberfläche ausblühen.

Andere Trocknungsmethoden

Unter den zahlreichen Methoden zur Beseitigung der aufsteigenden Mauerfeuchte gibt es auch die elektrophysikalsche Methode, bei der man durch die Schaffung elektromagnetischer Felder die Wassermoleküle in der Mauer polarisiert und dieselben nach unten abdrängt.

So merkwürdig dieses System auch scheinen mag, stellt es doch eine Revolution bei der Sanierung von feuchten Mauern dar, da man zur Trocknung des Gebäudes nicht mehr an ihnen Hand anlegen muss.

Der einzige Nachteil dieses Gerätes liegt darin, dass es elektrisch betrieben wird und 5-7 Watt verbraucht. Obwohl diese Werte sehr niedrig sind und sicherlich unter der gesetzlich festgelegten Höchstgrenze liegen, wird dennoch ein elektromagnetisches Feld – ähnlich wie bei Mobiltelefonen – geschaffen. Während Mobiltelefone nur gelegentlich verwendet werden und die Belastung durch elektromagnetische Felder demnach gering ist, ist man im Fall eines im Haus aufgestellten elektrophysikalschen Geräts einer ständigen Elektrosmogbelastung ausgesetzt.

Kommen wir nun zur Invertum-Methode, einem nicht invasivem System zur Beseitigung von Mauerfeuchte, das natürliche Energie nützt und keine elektromagnetischen Felder schafft. Dieses System wirkt praktisch nur auf die im Gemäuer

enthaltenen Wassermoleküle, indem es die Feuchtigkeit nach unten drängt und die Mauern auf natürliche Weise und dauerhaft trocknet.

Invertum hat gegenüber anderen Systemen verschiedene Vorteile:

  • Ökologisch (es bedarf weder Strom noch einer Batterie, sondern verwendet ausschließlich natürliche Energie).
  • Nicht invasiv (keine Maurerarbeiten erforderlich)
  • Garantierte Trocknung (die Firma garantiert dafür, dass der Feuchtigkeitsgehalt des Gemäuers auf jenen natürlichen pH-Wert gebracht wird, den das jeweilige Material laut österreichischen Vorschriften haben soll)
  • Steuerlich absetzbar (da das System energiesparend ist, kann es bei der Einkommenssteuer abgesetzt werden).
  • Keine Betriebskosten.
  • Positive biologische Wirkung (es verringert  geopathogener Störzonen vernichtet).
  • Preisgünstig (gegenüber anderen Trocknungssystemen)